
Vexations
Igor Levit hat Erik Saties radikales Meisterwerk Vexations aufgenommen. Es wird als limitierte Sonderausgabe in einer Auflage von 840 Exemplaren erscheinen und einen NFC-Chip sowie ein signiertes Notenblatt aus der Aufnahmesession enthalten. »840 Wiederholungen desselben Motivs. 16 Stunden. Bis Stille zur Unmöglichkeit wird«, erläutert der Pianist. »In den letzten Jahren habe ich dieses Stück dreimal in voller Länge aufgeführt. Die Aufnahme war bis jetzt die größte Hürde. Anders als beim ersten und zweiten Mal hatte ich nicht das Gefühl, für ein Publikum zu spielen. Die Energie ging nach innen und nicht nach außen. Es hat sich zum ersten Mal tatsächlich wie eine schwere Prüfung angefühlt.«

Lukas Sternath plays Franz Schubert und Frank Liszt
Dies ist das Debütalbum des jungen Pianisten Lukas Sternath. Er studiert bei Igor Levit, der ihn für »einen außergewöhnlichen Künstler« hält. Auf dem Programm stehen Werke von Franz Liszt und Franz Schubert. Für Levit ist die Dante-Sonate »ein musikalisches Inferno, Liszt am Rand des Möglichen. Die Wanderer-Fantasie: Schubert, der das Klavier zwingt, ein Orchester zu sein. Alles wird größer, als es sein dürfte. Alles bricht auf. Das ist kein Debüt. Das ist eine Ankunft.«

Beethoven und Schönberg
Auf diesem Album spielt Igor Levit Beethovens Eroica in Liszts Klavierbearbeitung sowie Schönbergs Ode an Napoleon. Levit sagt: »Beethoven, der Napoleon erst bewunderte und dann verabscheute, weil er verstand, was Macht mit Menschen macht. Schönberg, der im Exil über Tyrannen schrieb, weil er nicht schweigen konnte.« Die Wiener Burgschauspielerin Dörte Lyssewski rezitiert den Text und Antonello Manacorda dirigiert die Kammerakademie Potsdam.

Gymnopédie (Single)
Erscheint am 19. Juni 2026

Vexations (Single)
Bald erhältlich